Rezension

Die Sonne im Gesicht : Ein Mädchen in Afghanistan

Deborah Ellis


Omnibus Verlag

ca. 120 Seiten

Taschenbuch       6,00 €

Erscheinungsdatum :
1. April 2003

Originaltitel :
The Breadwinner







Beschreibung :

Nur als Junge verkleidet kann Parvana die Herrschaft der Taliban überleben!
Als ihr Vater verhaftet wird, nimmt die elfjährige Parvana seinen Platz auf dem Markt in Kabul ein. Hier hatte er den vielen Analphabeten ihre Post vorgelesen. Wegen der restriktiven Gesetze der Taliban kann sie sich jedoch nur als Junge verkleidet in der Öffentlichkeit zeigen. Und begibt sich so in große Gefahr ...
(Quelle: Amazon)


Meinung :

Das Cover von diesem Buch gibt einem, wie ich finde, gleich schon das richtige Gefühl dafür. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber es hat mich vom ersten Moment
an wissen lassen, das dieses Buch krass wird. Also krass in dem Sinne 
was dort in Afghanistan alles passiert, und das ich nur durch das Cover so darauf 
 " vorbereitet " werde hat mir super gut gefallen.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, denn das erste was mir
aufgefallen ist, ist das sie alle unendlich stark sind. Sie meistern die schwersten Dinge,
vor denen ich unendliche Angst hätte, eigentlich fast schon ganz leicht.
Und das hat mich wirklich beeindruckt, man weiß zwar das es in solchen Entwicklungsländern krass zugeht und auch das die Kinder viel aushalten müssen, 
aber was Parvana und auch andere Charaktere in diesem Buch erleben und 
überstehen müssen ist doch schon sehr krass, anders kann man es gar nicht sagen.
Sie waren mir auch alle sehr sympathisch und ich hab sie gleich in mein Herz geschlossen.
Die Idee des ganzen Buches finde ich gut, denn mich begeistert es das sich Jemand hingesetzt hat und sich ernsthafte Gedanken darüber gemacht hat ein Buch zu schreiben in dem es um die Probleme von solchen Ländern geht und was dort alles für schreckliche Dinge passieren. Natürlich man weiß das es teilweise richtig schlimm zugeht, aber so richtig achten wenig Menschen darauf, weil man es halt nicht selbst erlebt hat und so ist das ja mit fast allen Dingen. Man hört davon, aber richtig verstehen wie sich die Menschen dabei fühlen kann man nicht und dieses Buch hilft da, finde ich schon, ein bisschen. Klar es ist eine Fiktive Geschichte, aber trotzdem passieren in dieser Geschichte unglaubliche Dinge die mich sehr zum nachdenken gebracht haben. Dieses Buch ist ja, wie ich mitbekommen habe, der 
Auftakt einer Trilogie, deswegen werde ich die nächsten Teile irgendwann bestimmt auch noch lesen.
Die Geschichte wurde richtig gut umgesetzt und hat mir somit, wie die Idee, ebenfalls
sehr gut gefallen. Man kann so viel eigentlich gar nicht dazu sagen, man denkt während des lesen halt wirklich viel über die Geschehnisse nach und das sind in diese Buch sehr viele und
sehr schlimme. Es passiert durchgehend was neues, also es ist wirklich nie "langweilig" wenn man das so sagen kann, aber auch nie übertrieben zu viel, es ist genau richtig.
Das was passiert hat mich doch ab und zu erschaudern lassen, denn es ist nichts was man mal eben so schnell weg liest.
Die Spannung war, wie schon gesagt, die ganze Zeit vorhanden und man wollte letztendlich die ganze Zeit wissen wie es jetzt mit Parvana und den anderen Charakteren weiter geht und was sonst noch alles passiert.
Der Schreibstil war total gut, denn man konnte das Buch wirklich flüssig lesen und selbst wenn Fachbegriffe aus der Religion der Familie kamen wurde der Lesefluss nicht unterbrochen, denn alle Wörter waren hinten im Verzeichnes gut erklärt, aber das meiste konnte man sich dennoch aus der Geschichte zusammen reimen.
Also das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen und würde mal sagen so ab 14/15 ist das ganz gut zu lesen, denn wie gesagt es passieren viele schlimmer Dinge und man denkt halt wirklich viel darüber nach. wenn euch das Buch oder sogar die Thematik ein wenig anspricht dann lest, lest, lest auf jeden Fall dieses Buch !



Bewertungen : 

Cover : ♥♥♥♥♥
Charaktere : ♥♥♥♥
Idee : ♥♥♥♥♥
Geschichte : ♥♥♥♥♥
Spannung : ♥♥♥♥♥
Schreibstil : ♥♥♥♥♥


Gesamtwertung :



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