Rezension

Ruf der verlorenen Seelen 
von Kimberly Derting
(Band #2)

Coppenrath Verlag
 Gebundene Ausgabe 16,95 €
ca. 344 Seiten

Originaltitel : Desires of the dead

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Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben.
Dieser Roman ist ein Bestseller in den USA und eine verkaufsstarke Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte. Fesselnd, mysteriös und romantisch zugleich!

(Quelle:Amazon)




Es ist nun schon fast vier Jahre her, als ich Bodyfinder, also den ersten Band dieser Reihe,
gelesen habe. Natürlich ändert sich in dieser etwas längeren Zeit der Lesegeschmack
ein wenig, weshalb mir der zweite Band wesentlich weniger gefallen hat als der
Erste. Trotzdem war ich doch sehr überrascht, wie schlecht ich dieses Buch 
im Endeffekt gefunden habe. 

Violet, unsere Protagonistin in diesem Buch, ist eine derart nervige und unreife Person, ich 
hatte dauerhaft das Gefühl ich müsste sie mal wachrütteln. Sie handelte teilweise
sehr naiv und kindlich obwohl man von ihr, mit 16 Jahren, mehr erwarten könnte.
Die Handlungen waren in der Geschichte generell sehr schlecht und total unlogisch gewählt. Mir kam es das ganze Buch so vor, als ob die Autorin es durch ihre 
komischen Handlungsweisen, die unnötige Komplikationen hervorrufen und somit 
mehr Seiten zum lesen entstehen, dass Buch einfach rauszögern wollte.
Also die Charaktere waren wirklich nur Hüllen die zum Anschauen präsentiert wurden,
weil wirklich was rübergebracht, wie Emotionen, haben sie nicht. Man konnte
somit auch keine Bindung zu ihnen aufbauen.

Die Geschichte geht auch wirklich dort weiter wo das erste Buch aufhört. Erstaunlicher 
Weise ist es mir überhaupt nicht schwer gefallen in dieses Buch reinzufinden, da mir der erste teil damals auch sehr sehr gut gefallen hatte. Warum kann ich aus dem
heutigen Sichtpunkt nicht mehr sagen, da es für mich, wenn ich darüber nachdenke
heute auch einfach nur schlecht wäre.

Das einzig Gute war der Schreibtil. Flüssig, jugendlich und einfach zu lesen, aber dennoch
nicht besonderes und leider erzeugt die Autorin weder mit Schreibstil noch Geschichte
Spannung, Emotionen oder einen Charakter, den man sich richtig vorstellen kann.

Leider kann ich dieses Buch somit nicht empfehlen, aber da jeder Lesegeschmack
anders ist, würde ich es wenn dann sehr jungen Lesern von 13-14 empfehlen.



Cover: 4/5
Charaktere: 2/5
Idee: 3/5
Geschichte: 2/5
Spannung: 1/5
Schreibstil: 3/5



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