Rezension

Darkest Powers - Schattenstunde 
von Kelley Armstrong
(Teil #1)

Knaur Verlag
Taschenbuch 8,99 €
ca. 406 Seiten

Originaltitel: The Summoning

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Ich heiße Chloe Saunders, und mein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Ich wollte immer eine ganz normale Jugendliche sein. Doch heute weiß ich nicht einmal mehr, was das ist, normal sein. Alles begann an dem Tag, an dem ich meinen ersten Geist sah – und er mich. Nun kommen immer mehr Tote auf mich zu. Und da das alles andere als normal ist, wurde ich nach Lyle House geschickt – angeblich ein Heim für verhaltensauffällige Jugendliche. Aber da steckt mehr dahinter. Und die anderen Jugendlichen hier sind auch nicht einfach nur durchgeknallt. Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich muss versuchen, den dunklen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Denn nur so kann ich die Toten, die immer näher kommen, zum Schweigen bringen …
(Quelle:Amazon)




Es ist schon etwas länger her, dass ich ein Buch gelesen habe in dem es um Magie geht.
Dementsprechend neugierig und interessiert war ich natürlich, mal wieder etwas mit Magie
und, wie bei Amazon steht, Science-Fiction zu lesen. Vor allem da ich in dem Genre
Science-Fiction noch total unbelesen bin.

Unser Protagonist in der Geschichte ist Chloe. Normalerweise "analysiere" ich gerne die 

Charaktereigenschaften von den jeweiligen Charakteren die gerade in meinem Buch sind.
Bei Chloe konnte ich das nicht, denn als Leser konnte man ihr nicht wirklich näher kommen.
Was mich am meisten an ihr gestört hat war, dass sie kaum Gedanken mit dem Leser geteilt hat. Es sind viele verschiedene Dinge in dem Buch passiert, und da möchte man eigentlich
wissen, wie der Protagonist darüber denkt. Doch leider kam dies nur selten vor.
Die anderen Charaktere hatten sehr viele Eigenschaften, der eine war sehr forsch und stark, die andere sehr zickig und selbstbezogen und so weiter.
Das hat mich an dem Buch wirklich gestört, denn warum werden die Nebencharaktere
mehr ausgearbeitet als der Protagonist der Geschichte.

Die Handlung und die Idee waren ein guter Grundsatz des Buchs. Es hat mir wirklich sehr
gut gefallen in welche Richtung das Buch nach einiger Zeit gelenkt wurde, das hat das ganze ziemlich spannend gemacht. Ab und zu gab es in diesem Buch etwas gruselige Stellen, was ich sehr cool fand, da ich mich wirklich mitgegruselt habe. Das habe
ich bei Jugendbüchern sehr selten, doch die Autorin hat es mit ihrem detaillierten und emotionalen Schreibstil sehr gut hinbekommen.

Am Ende erwartet uns nochmal eine riesengroße Wendung der Geschichte - super!
Ich war sehr überrascht und kann euch nur sagen, falls ihr das Buch lesen solltet:

Freut euch darauf !

Das Ende des Buches hat mir die Geschichte wirklich gerettet, weshalb ich mich nun umso mehr auf seine beiden weiterführenden Bände freue. Also ist es, trotz des etwas gewöhnungbedürftigen Anfangs, eine klare Empfehlung an euch.



Cover: 3/5
Charaktere: 3/5
Idee: 4/5
Geschichte: 4/5
Spannung: 4/5
Schreibstil: 4/5



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