Rezension

Das Geheimnis von Leben und Tod
 von Rebecca Alexander

Heyne Verlag
Taschenbuch 14,99 €
ca. 444 Seiten

Originaltitel: Secrets of life and death

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Felix Guichard, Professor für Sozialanthropologie an der Universität von Exeter, wird zu einem bizarren Mordfall gerufen: Die Leiche einer jungen Frau ist über und über mit okkulten Zeichnungen bedeckt, die sich niemand erklären kann. Felix’ Neugierde ist geweckt, und er beginnt nachzuforschen. Im Zuge seiner Recherchen begegnet er Jackdaw Hammond, einer ebenso betörenden wie eigenartigen jungen Frau, die einem mysteriösen Unsterblichkeitskult anzugehören scheint. Einem Kult, dessen Wurzeln ins 16. Jahrhundert zurückreichen – bis zur sagenumwobenen Gräfin Elisabeth Báthory ...
(Quelle:Amazon)




Heute stelle ich euch mal ein Buch der etwas anderen Art vor. Es ist ein Roman,
der sehr viele Genres beinhaltet, weshalb es wahrscheinlich mehrere 
Leute ansprechen wird.
Es gibt ein paar Thriller, Horror, historische und religiöse Elemente.
Alles zusammen ist es die perfekte Kombination, zumindest in dieser Geschichte.

Wir begleiten in dem Buch drei verschiedene Sichtweisen, immer mit dem Kapitelwechsel
kommt eine anderer Charakter. Unsere eigentliche Protagonistin Jackdaw, war mir am Anfang etwas unsympathisch, da man keine Nähe zu ihr aufbauen konnte. Doch mit dem Lauf der Geschichte sind gleichzeitig meine Emotionen zu ihr mitgewachsen. Ich habe sie 
von der einen auf die andere Sekunde lieben gelernt. Ihre Kapitel waren für mich die spannendste Sicht von den Dreien.
Der Professor Felix ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, da er mich sehr an 

den Charakter Robert Landgon aus den Büchern von Dan Brown erinnert. Er ist locker, klug, weise und hat Humor. Seine Sichtweise kam sehr selten dran, aber wenn sie mal 
zu lesen war, war es zwar nicht die größte Spannung, aber dennoch interessant, da man viele Fakten erfährt. 
Und die dritte und somit letzte Sicht ist aus dem 16. Jahrhundert 
von Edweard Kelley erzählt. Vor jedem Kapitel gibt es einen kleinen Auszug aus seinem Tagebuch. Das besondere daran ist, dass es Edward Kelley sowie seinen Meister John Dee wirklich gab. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert. Am Ende vom Buch gibt es noch eine 
kleine Beschreibung von ihr, in der sie noch etwas dazu sagt. Die richtig tiefgehenden
Fakten hat sie beibehalten, doch um ihre Geschichte auszuschmücken hat sie natürlich noch ein wenig hinzugefügt.

Da man wusste, dass es die beiden Männer, sowie Elisabeth Báthory, wirklich gab,
hatte man das Gefühl man reist tief in die Vergangenheit und erforscht wie es dort
zugegangen war. Es gab auch viele Informationen, welche die Geschichte zusätzlich noch spannender gemacht haben. Obwohl es in diesem Buch schon so viel Spannung gab,
kam immer und immer mehr dazu. 

Ich liebe Bücher die spannend, aber auch gleichzeitig sehr informativ sind. 

Dieses Buch war eines der besten welches ich seit langer Zeit gelesen habe.
Das Buch hat wirklich Spaß gemacht und deswegen kann ich es wirklich nur jedem 
empfehlen es mal auszuprobieren. Wer es lieber weniger blutig mag, zwar kommt es nicht oft vor, aber dennoch, sollte es vielleicht nicht unbedingt lesen. Auch Leute die sich schnell gruseln sollten davon lieber die Finger lassen. Ich liebe Horror, weswegen ich es 
toll fand mich abends mit diesem Buch ins Bett zu kuscheln und es zu lesen. 
Es war die beste Gruselatmosphäre - ich kann es nur jedem empfehlen.




Cover: 5/5
Charaktere: 4/5
Idee: 5/5
Geschichte: 4/5
Spannung: 5/5
Schreibstil: 4/5


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