Montag, 8. Januar 2018

Rezension




(Quelle:Amazon)
Die Flüsse von London
von Ben Aaronovitch
Band 1/6

dtv Verlag
Taschenbuch: 10,95 €
ca. 480 Seiten

Erschienen:
1. Januar 2012

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Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden fährt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. (Quelle:Amazon)



Es gibt Bücher, die sich laut ihrer Inhaltsangabe nach einem großen Abenteuer anhören. Dieses hörte sich danach an, und da es auch noch mit Harry Potter verglichen wurde, musste ich es natürlich lesen.

Leider wurde ich ein wenig enttäuscht, da die Inhaltsangabe nach einer frischen und spannenden Geschichte geklungen hat, jedoch war es eher eine langsame und ruhige. Oft ging es sehr verwirrend von statten, sodass man sich wie "im Nebel verloren" vorgekommen ist. Ich konnte nicht nachvollziehen was gerade in der Geschichte passierte, da die Beschreibungen zwar ausreichend an Wörtern waren, aber bildlich überhaupt nicht zu mir durchdringen konnten. Ich kann nicht wirklich erklären wie ich mich beim Lesen gefühlt habe, aber wenn, dann müsste ich sagen: "Ich habe mich krank gefühlt." So als ob ich vierzig Grad Fieber hätte und alles verpassen würde, so als würde sich alles drehen. Ich habe mich komisch gefühlt und das hat die Geschichte sehr zäh und langatmig werden lassen. Teilweise war es eine kleine Quälerei.

Ebenso war die Mischung von Ernst und Humor überhaupt nicht passend gewählt. Es sollte oft erzwungen witzig wirken, was bei mir nie gut ankommt. Ungewollter Humor ist nun einmal der Lustigste. Und in Situationen in denen etwas Spannendes passiert auf einmal einen Witz einzuwerfen (oder es zu versuchen) versaut mir ein wenig das Leseerlebnis.
Die Geschichte hatte auch in keinster Weise etwas mit Harry Potter gemein. Was ich mir persönlich schon dachte, deswegen war ich nicht enttäuscht. Aber die Personen sowie die Zauberei waren keine, die bei mir gefallen finden konnten. Im Gegenteil fand ich wirklich jeden Charakter auf seine Weise anstrengend und nervig. Denn auch diese konnte man sich nicht bildlich vorstellen, da der Schreibstil diese bildliche Vorstellung einfach nicht liefern konnte.

Eine Empfehlung kann ich zu diesem Buch nicht aussprechen, aber wenn ihr dennoch neugierig seid auf einen Zauberhaften Krimi der in England spielt, dann gibt diesem eine Chance.



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