Rezension

Verderben von Bentley Little

ca.540 Seiten

Taschenbuch 8,99 €

Erschienen am 25. November 2011

Originaltitel: The Store

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In einer Kleinstadt eröffnet ein neues Geschäft. Der Besitzer erfüllt die verwegensten Wünsche. Doch mit jedem Kauf vermachen die Kunden einen Teil seiner Seele an ihn. Als er die ersten Gefallen einfordert, schleichen sich kleine Gehässigkeiten in den Alltag der Bewohner. Und dann geschieht der erste Mord ...
(Quelle:Amazon)


Das Cover, mal abgesehen davon das es überhaupt nichts mit der Geschichte verbindet,
ist einfach schrecklich. Ich bin zwar kein pingeliger Mensch, aber ich liebe es Bücher anzusehen und am meisten liebe ich es, wenn sie kreativ gestaltet sind und am besten noch zu der Geschichte passen. Der Inhalt war leider auch nicht viel besser.

Die Charaktere waren alle gleich. Es wurde keiner der Charaktere wirklich beschrieben, sodass man weder die Charakterzüge heurauslesen konnte, noch konnte man sie sich bildlich vorstellen. Ich habe keine probleme mit der Vorstellungskraft, weshalb 
ich mir dann eigene Charaktere zurecht gesponnen habe um das ganze halbwegs 
erträglich zumachen. Ich kann nun leider nicht viel zu den Charakteren oder unserem
Protagonisten sagen, da sie nicht wirklich etwas wie Gefühle oder Emotionen rüber 
gebracht haben. Für mich waren sie die ganze Zeit monoton, es kam selten mal vor das ich
die gefühle, die die Charaktere fühlten, auch fühlte.

Die Idee an sich war wirklich gut. Nur die Umsetzung war wörtwörtlich eine Katastrophe.
Das man mal sieht wie viel Macht ein einziger Mensch haben kann ist schon 
interessant, doch wenn dann am Ende nicht mal aufgeklärt wird, wie er zu dieser
leicht angehauchten 'Fantasy'- Macht kommt, ist das wirklich schlecht.

Die Geschichte war der totale Reinfall. Das Buch beschreibt 200 Seiten lang
ertsmal den Alltag unseres Protagonistin und seiner Familie. Ab und zu 
geschehen ein paar perverse, skuriele und, in meinem Augen, total unrealistische
Dinge über die man einfach nur den Kopf schütteln kann. Nach dem dann mal
eine spannende oder gravierende Szene geschieht, kommt die nächsten 
200 Seiten wieder nicht viel Geschehen und Handlung. Ab da hätte ich das Buch am 
liebsten abgebrochen, aber nun gut. Das ende kam dann viel zu schnell und 
war das schlechteste Ende das ich je gelesen habe. Denn auf einmal wendet 
sich sehr viel zu einer ganz anderen Seite und viele Fantasy Elemente kommen zu
Tage, die dann nicht mal aufgeklärt werden. Und dann ist die Geschichte vorbei. 
Es war einfach nur schlecht.

Die Spannung war, wenn es hochkommt, vielleciht 3-4 mal ganz ganz
kurz vorhanden. Aber was soll auch an einem Alltag der 400 Seiten
geschildert wird spannend sein? Natürlich nichts.

Der Schreibstil war am Anfnag sehr gewöhnungsbedürftig, aber
nach 50 Seiten war man schnell drinnen. So konnte man relativ flüssig durch das Buch gleiten. Sein Schreibstil bringt zwar auch nicht wirklich Spannung und Emotionen rüber, aber er ist in Ordnung zu lesen.



Cover:
Charaktere:
Idee: ♥♥
Geschichte:
Spannung:
Schreibstil: ♥♥



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