(Quelle:Amazon) |
von Cora Carmack
Band 2
LYX Egmont Verlag
Taschenbuch: 9,99 €
E-Book: 8,99 €
ca. 331 Seiten
Originaltitel:
Faking it
Erschienen:
2. Oktober 2014
Hier zum Buch!
Max Miller hat ein Problem: Ihre Eltern haben sich zu einem Besuch angekündigt, und all die beschönigenden Halbwahrheiten, die sie ihnen über ihr Leben in Philadelphia erzählt hat, drohen aufzufliegen. Vor allem ihr Freund Mace ist mit seinen Tätowierungen alles andere als vorzeigbar. Da trifft Max den angehenden Schauspieler Cade und bittet ihn, sich ihren Eltern gegenüber als ihr Freund auszugeben. Doch Cade spielt seine Rolle zu gut, und Max weiß schon bald nicht mehr, wo ihr Spiel endet und wo echte Gefühle beginnen ...
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Von Anfang an
spürt man, dass die Protagonistin nicht so sein kann, wie sie will. Obwohl sie
als recht starke und vor allem wortstarke Frau rüberkommt, merkt man doch
schnell, dass bei ihr nicht alles im grünen Bereich ist. Wir erfahren, wie im
ersten Band schon, eine Menge über unsere Protagonistin und auch über die
Nebencharaktere. Dies lässt ein Bild im Kopf erstellen, welches für mich
grandios war. Max ist eine Persönlichkeit, welche man gerne im echten Leben
kennen lernen würde, da sie eine gewisse Art an den Tag legt, die für mich
unbeschreiblich ist – unbeschreiblich cool. Ich mochte sie einfach ungemein
gern und das ist bei mir immer ein guter Start in eine Geschichte. Ebenso die
anderen Charaktere und auch Cade, welchen wir von dem vorherigen Band schon
kennen, waren grandios beschrieben und genau passend für die Geschichte.
Die Idee der
Geschichte war ein wenig Klischeehaft, jedoch hat mich das persönlich nicht
gestört, da ich noch kein Buch über diese Thematik gelesen habe. Aber man kennt
es ja aus Filmen: Der Sohn oder die Tochter, der/die nicht so sein kann, wie er/sie
es gerne wäre und sich verstecken muss. Doch dann kommt jemand und hilft ihnen
dabei den Eltern die wahre Persönlichkeit zu offenbaren. Das Ganze war jedoch
gut umgesetzt. Es gab ein, zwei Stellen und Situationen die ein wenig
unrealistisch und übertrieben gewirkt haben, was mich beim lesen aber nicht
störte. Ab und an gibt es in der Geschichte auch ein wenig das „Hin und Her –
Phänomen“, also die Protagonistin ist sich oft sehr unsicher. Das lässt die
Geschichte während diesen Phasen immer ein wenig zäh werden.
Beschrieben ist
das ganze sehr gut, es gab keine Persönlichkeit die ich mir bildlich nicht
vorstellen konnte. Jeder Charakter hatte liebevoll beschriebene/gestaltete Details,
die passend zur jeweiligen Persönlichkeit, von der Autorin, gewählt waren.
Ebenso die Umgebung und die einzelnen Situationen waren für mich passend,
spannend und gut bildlich vorzustellen. Das Ganze war wie ein kurzer „Teenie-Film“,
den man mal an einem freien Nachmittag ansieht und der einen gut unterhält.
Abschließend
und kurz zusammengefasst kann ich sagen das mit der zweiten Band dieser
Trilogie ebenso gut gefallen hat, wie der Erste. Es ist definitiv kein
Meisterwerk der Literatur, jedoch ist es eine kurze und frische
Unterhaltungslektüre mit der man mal ein bis zwei Nachmittage verbringen kann.
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