Rezension

Das Haus 
von Richard Laymon

Heyne Hardcore Verlag
Taschenbuch 9,99 €
ca. 272 Seiten


Originaltitel: Allhallow's Eve

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Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ..
(Quelle:Verlag)

Über den Autor :


Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.




Heute gibt es nach etwas längerer Zeit mal wieder eine Rezension aus dem 
Horrorgenre. Für viele von euch ist Richard Laymon wahrscheinlich ein Begriff, denn
er ist nach Stephen King, zumindest für mich, ein Gott aus dem Horrorgenre.
Er schreibt gnadenlos, blutig und pervers - das ist Laymon.

Dieses Buch ist bis jetzt erst mein zweites von Richard Laymon und ich kann 
voll und ganz sagen - ich liebe ihn. Das erste Buch was ich von ihm 
gelesen habe war eher etwas zum mitfiebern und mitdenken. Dieses war jetzt ein
kurzes, aber sehr unterhaltsames Horrorbuch mit einer knackigen Geschichte.
Wie begleiten in diesem Buch Sam Wyatt den Polizist, aber wir begleiten ihn 
eher als Zivilist anstatt Polizist. Er ist unser Protagonist und ein sehr interessanter Mann.
Es gibt natürlich noch viele andere Charaktere, nur möchte ich bei so einer 
kurzen Seitenzahl nicht zu viel vorweg nehmen. Nur so viel - sie sind alle 
mit Leidenschaft gestaltet und sehr interessant. 

Überhaupt ist die ganze Geschichte interessant. Denn von Anfang an stricken sich
Irrungen mit in die Geschichte ein, sodass man nicht weiß wo hin sie führen soll
oder wer was im Schilde führt, was die ganze Geschichte mega spannend macht.
Wie gesagt ist Richard Laymon gnadenlos, denn egal welchen Charakter man
in sein Herz schließt ob gute oder böse, meistens passieren immer schreckliche Dinge mit ihnen. Mit schrecklichen Dingen meine ich auch wirklich schreckliche Dinge.
Richard Laymon ist der einzige Horror Autor, den ich bis jetzt gelesen habe, der 
wirklich kranke und abgefahrene Szenarien erfindet - hoffentlich sind sie nur erfunden.

Genauso ist auch sein Schreibstil - gnadenlos, blutig und pervers detailliert.
Es gibt sehr viele sexuelle Anspielungen, bei denen ich nur schmunzeln kann. 
Und auch die Morde sind sehr blutig und Detailgetreu beschrieben. Man ekelt sich sehr.
Es ist immer interessant ein Buch von Laymon zu lesen, denn ich frage mich jedes mal aufs Neue : " Wie kann ein Mensch so etwas denken und erschaffen ? "

Falls ihr wirklich nicht zart besaitet seid kann ich euch nur empfehlen mal ein 
Buch von Laymon zur Hand zu nehmen - er wird euch gefallen.
Absolute Empfehlung!





Cover: 4/5
Charaktere: 5/5
Idee: 4/5
Geschichte: 4/5
Spannung: 4/5
Schreibstil: 5/5


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