Rezension

Die 5. Welle von Rick Yancey
(Teil#1)

Goldmann Verlag
Gebundene Ausgabe 16,99 €
ca. 496 Seiten

Erscheinungstermin : 14. April 2014
Originaltitel : The fifth wave

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Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...
(Quelle:Amazon)



Mir ist vor diesem Buch nie bewusst gewesen, wie gerne ich Endzeit-Romane lese. Ich hatte einen riesigen Spaß am Lesen, und freue mich sehr auf die weiteren Bände dieser Trilogie. Ich hoffe das sie noch besser werden oder zumindest wieder so einen großen Spaß bereiten.

Unsere Protagonistin Cassie, ist mit einer der Protagonistinnen, die ich niemals vergessen werde. Sie ist eine so selbstständige und taffe Person, und ist somit keine Klischeebehaftete Protagonistin, die einem Jungen an der Backe hängt. Sie behält immer einen klaren Kopf und macht nie Dinge bei denen ich dachte: "Was machst du denn da!?" und ihr könnt euch nicht vorstellen wie oft ich das bei Jugendbüchern habe. Also in Kurzform kann ich euch sagen, dass die Charaktere alle sehr bildlich, realistisch und individuell gestaltet wurden. Sie haben auch alle sehr verschiedene Charakterfarben, was einen rätseln lässt wer nun "gut oder böse" ist.

Ehrlich gesagt hat mir die Geschichte Angst eingejagt. Die Angst, dass es mal so ähnlich kommen könnte, da es auch einige Dokumentationen über die "fünf Wellen" gibt, die ich gesehen habe. Deswegen war mir die Idee nicht komplett unbekannt, und der Autor hat dieses Thema wirklich gut und realistisch verarbeitet und eine tolle Geschichte daraus hervorgebracht. Mit seinem Schreibstil hat er das Ganze noch realer wirken lassen, man hat Emotionen auf der Haut gespürt und war immer mitten im Geschehen. So war natürlich auch eine große Spannung enthalten die sich nach und nach zu einem gänsehauterregenden Höhepunkt gesteigert hat.


Ich möchte euch diesen ersten Band ans Herz legen und kann es euch nur empfehlen. Falls ihr da auch etwas ängstlich seid, was Weltuntergangsgeschichten angeht, kann ich euch nur raten es bei Tageslicht zu lesen.



Cover: 5/5
Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Geschichte: 4/5
Spannung: 4/5
Schreibstil: 5/5

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