Rezension

Vergiss den Sommer nicht von Morgan Matson

ca. 475 Seiten

Taschenbuch 7,99 €

Originaltitel : Second chance summer

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Immer wenn es brenzlig wird, hat Taylor genau eine Lösung: Sie rennt weg. Doch jetzt ist es die Zeit, die ihr davonläuft. Ihr Vater hat nur noch wenige Wochen zu leben und einen Wunsch: Diesen letzten gemeinsamen Sommer soll die Familie in Lake Phoenix verbringen - so wie früher. Taylor liebt den funkelnden See mit seinen duftenden Wäldern, den Abenden am Strand ... doch vor 5 Jahren, hat sie dort nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre erste Liebe enttäuscht. Nun versucht Taylor, all das wiedergutzumachen - und diesen Sommer festzuhalten, die letzten Tage mit ihrem Dad, die unwiederbringlich schwinden ...
(Quelle:Amazon)




 Die Gestaltung kann man ganz einfach mit 'Jugendbuch' beschreiben. Also nicht das es
nicht schön wäre, aber ich finde das Jugendbücher sich von den Covern her immer ähneln.
Z.B wie hier, es gibt bestimmt noch sehr sehr viele andere Cover mit einem Liebespaar darauf. Ich fände es schön, wenn sich ab und zu mal mehr Mühe gegeben würde.
Der Inhalt war aber sehr zufriedenstellend !


Zu den Charakteren muss man sagen, dass die Autorin sich bei einigen wirklich viel Mühe gegeben hat, bei anderen nicht so viel. Die Protagonistin Taylor fand ich nicht ganz so
sympathisch. Ich konnte mich nicht ganz mit ihr zurechtfinden. Ich kam mit den Nebencharakteren definitiv besser zurecht und habe sie auch in mein Herz geschlossen. 
Zum Beispiel Taylors Bruder und ihren Vater. Die Autorin hat all' ihren Charakteren
besondere merkmale und Charaktereigenschaften gegeben, was mir sehr gut gefallen hat. 
Den so wurde die Geschichte nicht eintönig, denn ich glaube wenn Sie das nicht gemacht hätte, wäre es schon langweilig geworden. Mir ist nämlich aufgefallen das die Charaktere
mit das interessanteste an dem Buch waren.


Zu der Idee kann man nicht allzu viel sagen, denn es geht um ein Thema das in wirklich
vielen Büchern auftaucht. In manchen mehr in manchen weniger. Manche nennen diese 
Bücher "Krebsbücher", doch ich muss sagen so ein Buch war das gar nicht.
Denn das Krebsthema stand schon ein wenig mehr im Hintergrund als ich es erwartet habe.
Trotzdem finde ich es toll das die Autorin noch ein paar andere Themen mit eingebracht hat.


Wir begleiten in dieser Geschichte unsere Protagonistin Taylor auf dem Weg wie sie sich
mit ihrer Familie von ihrem Vater verabschieden muss. Aber nicht nur auf diesem Wege begleiten wir Taylor, sondern auch noch auf ein paar anderen. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und wie man sich vorstellen kann wird das nicht so einfach.
Ich muss sagen im großen und ganzen war die Geschichte okay. Es gab ab und zu schon Stellen und Szenen die mich etwas gelangweilt haben, doch dann ging es auch schnell wider bergauf. Es ist halt eine typische Jugendgeschichte die ruhig und leise dahinplätschert ohne viel Action und Drama.


Von Spannung kann man in diesem Buch leider nicht ganz reden. Natürlich wollte ich wissen wie Taylor nun ihre Probleme löst und wie die Geschichte mit ihrem Vater endet.
Das war jetzt aber keine Nervenzerreibende Spannung sondern einfach Neugierde.


Den Schreibstil von Morgan Matson kannte ich schon aus ihrem ersten Buch "Amy on the summer road", was mir leider auch nicht so wirklich zugesagt hat. Sie hat einen sehr jugendlichen, aber auch ab und an sehr starken Schreibstil. Damit meine ich das die Autorin weiß, wann sie welche Wortwahl am besten wo einfügt. Man konnte das Buch flüssig und schnell lesen, was ich sehr gut finde. Denn hätte es sich gezogen, wäre es wahrscheinlich nicht so gut geworden wie es jetzt ist. Es war jetzt nicht wirklich etwas besonderes, aber schön zu lesen. Das Ende hat es wirklich nochmal rausgeholt.




Cover: 3/5
Charaktere: 4/5
Idee: 4/5
Geschichte: 4/5
Spannung: 3/5
Schreibstil: 3/5



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