Rezension

Department 19 das Gefecht #3 von Will Hill

ca. 681 Seiten 

Hardcover 16,99 €

Originaltitel : Department 19 Battle Lines

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Noch 85 Tage bis zur Stunde null: dem Tag, an dem der regenerierte Graf Dracula vollends zu seiner alten Stärke zurückkehren wird. Dem Tag, an dem die finsteren Wesen endgültig den Kampf um Gut und Böse gewinnen werden. Nach der letzten verheerenden Attacke der Vampire muss sich das Department 19 neu organisieren - doch ausgerechnet jetzt werden weltweit die Insassen von Hochsicherheitsgefängnissen befreit. Und die sind nicht nur Schwerverbrecher, sondern wurden inzwischen auch in Vampire verwandelt
(Quelle:Amazon)



Die Gestaltung der Cover ist wirklich gelungen. Sie heben sich im Bücherregal
sehr von den anderen Reihen die ich besitze ab, was ich persönlich immer schön finde,
da sie das zu etwas Eigenem macht. Leider konnte die Geschichte mich nicht packen.

Bei den Charakteren war das schon in den ersten beiden Bänden der Reihe so ein Hin und Her. Auf der einen Seite gefallen sie mir recht gut und haben Persönlichkeit, 

aber auf der anderen konnte ich mich ihnen gar nicht Nähern und konnte auch alle
Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen. Unser Protagonist Jamie nervt mich

schon seit dem ersten Band, nicht wegen seinem Charakter sondern wegen seiner Art und Weise wie er mit Problemen umgeht und sie lösen möchte. Im großen und ganzen hat der 
Autor schon abwechslungsreiche und auch sehr tiefgründige, so möchte ich es grad mal benennen, Charaktere erschaffen. Ich konnte leider nicht mit ihnen warm werden.

Die Idee eine Welt zu erschaffen in denen es geheime Departments gibt finde ich sehr cool, auch Vampire, um die es hier hauptsächlich geht, mag ich sehr gerne. Es gibt

eigentlich nichts daran auszusetzten. Es ist wirklich mal etwas anderes zu lesen und wäre auch sehr Spannend gewesen, wäre da nicht der Schreibstil.

Die Geschichte ist im gesamt Überblick sehr Actionreich und sollte kaum langweilige 

Stellen beinhalten. Doch leider hat der Autor einen sehr einschläfernden Schreibstil,
dazu später mehr. Es passiert eigentlich dauerhaft etwas, nur manchmal gibt es Stellen, hauptsächlich im Department, die ein wenig langatmig werden können. Ansonsten 
ist die Geschichte wirklich durchdacht und auch meines Erachtens gut weitergegangen.
Leider werden die nächsten beiden Teile nicht mehr ins deutsche übersetzt, was ich sehr
schade finde, da ich nun mal keine englischen Bücher lese. 

Wie schon gesagt lässt die Spannung leider durch den etwas einschläfernden

Schreibstil zu wünschen übrig. Durchaus spannende und mitreisende Stellen
haben sich total gezogen und wurden somit sehr stark reduziert. Es gibt in diesen
Büchern ziemlich blutige Stellen die eigentlich grausam sein sollten. Sind sie auch, nur der Schreibstil stört wieder.

Kommen wir nun zum Schriebstil. Vorneweg, es ist immer Ansichtssache, sollte euch

das Buch gefallen haben, dann nimmt euch diese Rezension nicht so zu Herzen.
Also, ich finde das Will Hill einfach nicht beschreiben und umschreiben kann. Er kann 
definitiv Geschichten erfinden, doch wenn er sie selbst schreiben soll wird das meiner Meinung nach nichts. Ist meiner Meinung nach auch stark erkennbar daran, dass die weiteren Bände nicht mehr übersetzt werden. Er umschreibt eine Straße in 4 Sätzen die eine Seite lang sind, was ich persönlich gar nicht mag. Wenn ein Satz über eine halbe Seite in total komplizierten Worten, damit meine ich keine Fachwörter sondern normale die einfach komisch zusammen gesetzt worden sind, geschrieben ist, ist das nunmal nichts für mich. Anders kann ich es euch gar nicht erklären. So viel Action wie in dem Buch steckt sollte der Autor auch mal in seinen Schreibstil fließen lassen.




Cover: 5/5
Charaktere: 2/5
Idee: 4/5
Geschichte: 2/5
Spannung: 1/5
Schreibsti: 0/5




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