Rezension

Die Klaviatur des Todes von Michael Tsokos

Droemer Verlag

Hardcover 19,99 €

ca. 328 Seiten

Originaltitel: Die Klaviatuer des Todes

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Ein Toter auf einer Berliner Straße – Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche – war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen – standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts? Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie bei ihrer Aufklärungsarbeit rechtsmedizinische Expertise benötigen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Hochinformativ und spannend bis zur letzten Seite!

(Quelle:Amzon)





Eigentlich lese ich nicht gerne Erfahrungsberichte. Da mich aber das Thema Medizin interessiert und meine Mutter sehr von diesem Buch geschwärmt hatte, musste ich es lesen.
Wir bekommen in diesem Buch zu einigen Themen (z. B. "Sexuelle Strafdelikte") viele Kurzgeschichten erzählt. Michael Tsokos schildert uns im Detail das Aussehen, die Art und den Ablauf des Mordes. Er erzählt uns natürlich noch viel mehr über die einzelnen Geschichten.
Es geht auch nicht immer nur um Mord. Der Autor teilt uns einfach seine ganzen spannenden und ab und zu auch mal lustigen Arbeitsgeschichten mit.
Es gibt in diesem Buch auch ein Thema betreffend der Trickbetrügerei, denn Gerichtsmediziner sind nicht immer nur für Todesfälle zuständig. 
Das wusste ich zum Beispiel nicht. Es war also sehr spannend mal etwas über die Hintergrundkulissen eines solchen Institutes zu lesen.

Der Schreibstil war mir ab und an etwas zu anstrengend. Da er nämlich so genau ins Detail geht, gibt es eben auch viel zu lesen. Der Autor versucht Spannung in den Schreibstil einfließen zu lassen. Man merkt wirklich seine Bemühungen dabei, aber leider muss ich sagen, hat es das für mich ganz und gar nicht spannend gemacht.
Es gab ein paar langatmige Stellen, die sich sehr gezogen haben. Langweilig war es zwar nie, aber die Spannung hat mir im ganzen Buch gefehlt.

Ebenfalls haben mir die Beschreibungen der immer wechselnden Charaktere überhaupt nicht zugesagt. Ich konnte mir nie ein Bild von einem Mörder, Verbrecher oder Betrüger machen.
Das hat mich im Lesefluss gestört, da ich dann immer zwanghaft versucht habe mir etwas vorzustellen.
Gelesen habe ich täglich eine Kurzgeschichte, weshalb mich dieses Buch über fast zwei Monate begleitet hat. Ich konnte, da mir der Schriebstil zu anstrengend war, einfach nicht mehr lesen.

Empfehlen kann ich dieses Buch trotzdem. Wer sich für Medizin und insbesondere für Gerichtsmedizin interessiert macht keinen Fehler dieses Buch zu lesen. Denn es war trotzdem ein sehr interessantes und informatives Buch.



Charaktere : 2/5
Geschichte : 3/5
Spannung : 2/5
Schreibstil : 3/5





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