Rezension

Der Kindersammler

Sabine Thiesler


Heyne Verlag

ca. 526 Seiten

Taschenbuch      9,99 €
Kindle Edition    8,99 €

Erschienen am 1. September 2006

Originaltitel :
Der Kindersammler







Beschreibung :

Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.
(Quelle:Amazon)


Meinung :

Das Cover hat mich so viel erwarten lassen und ich war total gespannt darauf 
was in diesem Buch alles passiert.
Leider hat das Cover mehr versprochen als das Buch mir dann 
wiedergeben konnte.


Die Charaktere in diesem Buch waren alle ziemlich normal, es wurde 
nur einer wirklich herausgenommen. Also es wurde nur dieser
eine Charakter wirklich sehr ausführlich in der Geschichte beschrieben
und wir bekommen fast nur bei ihm Einblicke in seine Vergangenheit.
Zumindest kam mir es so vor als ob alle anderen Charaktere einfach 
nur Nebenspieler waren. Im ganzen hätte ich mir gewünscht das viel mehr auf 
die anderen Charaktere und vor allem auf die Kinder eingegangen wäre.
Ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm.


Die Idee, die die Autorin hier hatte hat mir eigentlich ganz gut gefallen,
den wenn es um Kinder geht, zumindest bei mir ist das so,
wird für mich jede Geschichte ein wenig schlimmer.
Ich liebe blutige und "schlimme" Thriller, wenn man das so sagen kann,
und das wurde einem hier nicht geboten.
Leider bin ich aber davon ausgegangen und wurde somit enttäuscht.


Die Geschichte die aus der Idee gemacht wurde hat mir dann nur 
noch mittelmäßig gefallen. Denn das Buch hat mega spannend angefangen,
aber ab Seite 50 - 70 wurde die Geschichte total langweilig und hat sich gezogen.
Es gab ab und zu mal ein Rückblick in die Vergangenheit weswegen es halbwegs spannend war, aber als es dann in der Gegenwart weiterging wurde es wieder langweilig und zäh.
Bis Seite 200 ist wirklich so gut wie nie etwas passiert. 
Danach wurde dann, in meinen Augen, unnötiges Geschrieben, was heißt das ich finde
das das Buch 200 Seiten weniger haben könnte. Im Grunde ging es in diesem Buch
um die Suche der Kinder die verschwunden waren. 
Die Suche hat aber erst ab Seite 450 angefangen, obwohl die Charaktere einfach schon wussten wer der Mörder war und wo die Leiche des Kindes versteckt ist.
In diesem Moment dachte ich wirklich : "Welche Eltern würden einen Hinweis von einem anderen Menschen ihrem verschwundenen Kind betreffend nicht annehmen oder nachgehen?" 
Das konnte ich wirklich nicht verstehen und hat mich total aufgeregt, also im ganzen
war die Geschichte für mich ein Reinfall.


Die Spannung war, wen überrascht das noch, so gut wie bis gar nicht vorhanden.
Wie gesagt haben nur die Rückblicke des Mörders das Buch ein wenig spannend
gemacht und somit überhaupt "lesenswert".
Mehr Spannung war leider nicht vorhanden.


Der Schreibstil war mit eigentlich das einzig Gute an dem Buch, denn 
man konnte das Buch trotz der Dicke und der dünnen Schrift sehr schnell und gut lesen.
Die Autorin hat einen angenehmen und gut beschreibenden Schreibstil.
Leider hat das bei der Geschichte nicht viel genutzt.
Man muss aber sagen das sie das Schreiben drauf hat, nur war diese Geschichte für mich
einfach gar nichts, leider.


Im großen und ganzen war das Buch ein Reinfall, ich habe einfach zu viel erwartet
und zu viel erhofft. Ich muss sagen das das Buch für andere 
die ruhige Thriller mögen durchaus etwas sein kann.
Also empfehlen kann ich diese Buch eben nur Menschen die mit Thrillern anfangen wollen
oder die generell auf ruhige und "harmlosere" Thriller stehen.
Also falls ihr das mögt lest, lest, lest dieses Buch.
Viel Spaß :-)!


Bewertung:

Cover : ♥♥♥♥
Charaktere : ♥♥♥♥♥
Idee : ♥♥♥♥♥
Geschichte : ♥♥♥♥♥
Spannung : ♥♥♥♥♥
Schreibstil : ♥♥♥♥♥


Gesamtbewertung :




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