Rezension

Schimmert die Nacht

Maggie Stiefvater


Script 5 Verlag

ca. 397 Seiten

Gebundene Ausgabe    18,95 €
Kindle Edition               14,99 €

Erschienen am  9. März 2015

Originaltitel :
Sinner







Beschreibung :

Nach einer längeren Zeit der Trennung hat Isabel den Schmerz über die gescheiterte Liebe zu dem unberechenbaren Ex-Rockstar Cole endlich überwunden und konzentriert sich auf ihr neues Leben in L.A. An Cole denkt sie selten. Als er plötzlich vor ihr steht, beginnt ein nerven- und gefühlsaufreibendes Spiel aus unwiderstehlicher Anziehung und abgrundtiefer Abneigung. Cole ist hinreißend und verführerisch wie immer, und Isabel kann seinem Charme nur schwer standhalten. Doch zugleich fürchtet sie, dass seine dunkle Vergangenheit wieder Macht über ihn erlangt. Deshalb hat sie sich geschworen, sich nicht noch einmal in ihn zu verlieben, und kämpft verzweifelt gegen ihre Gefühle an. Cole hingegen tut alles, um Isabel von der Aufrichtigkeit seiner Liebe zu überzeugen.
(Quelle:Amazon)


Meinung :

Das Cover ist wie die vorherigen Bände eine absolute Schönheit, denn das 
Buch schimmert wirklich in einem wunderschönen Lila. Die Noten die ganz leicht
daraufgedruckt sind finde ich auch sehr schön.
Top Gestaltung !


Die Charaktere haben mich, ich kann es leider nicht anders sagen, nur genervt.
Ich war dauerhaft genervt von der Art wie Cole war und ebenso von der Art wie 
Isabel war. Denn, fangen wir bei Isabel an, ihr hin und her mit Cole war einfach
nicht Notwendig, da man ja schon wusste wie das Buch ausgeht, aber dazu 
später mehr. Sie konnte sich einfach nicht Entscheiden, was ja an sich nicht so schlimm ist,
aber dann diese Zickige und Unreife Art wie sie mit Cole umgegangen ist muss in dem Alter, in dem sich Isabel im Buch befindet, wirklich nicht sein.
Cole ging noch einigermaßen, denn er war lange nicht so schlimm wie Isabel.
Er hat mich aufgeregt, weil er einfach keine Tiefe hatte. Alles was er getan hat und wie er
es getan hat kam total Plump rüber. Ansonsten waren zum Glück alle Nebencharaktere ganz in Ordnung.


Die Idee war überhaupt nicht das was ich erwartet hatte. Ich dachte, da 
im letzten Teil der Mercy Falls Trilogie noch Fragen offen bleiben, das diese 
beantwortet werden. Also das die Autroin eine Fortsetzung schreibt wie es mit den Wölfen 
weitergeht. Es war nicht schlimm das es nicht so war, aber diese Idee hatte für mich kein 
Tief und auch keinen Sinn.


Die Geschichte war einfach absolut vorhersehbar und somit überhaupt nichts
überraschendes mehr. Man konnte sich wirklich alles voraussagen und wusste was kommen wird, zumindest war das bei mir so. Ich bin ein großer Fan der Mercy Falls Trilogie, aber dieses buch hat mich einfach enttäuscht. Die Geschichte hatte wie erwähnt 
keinen tieferen Gang. Sam und Grace kommen in dem Buch vielleicht zwei mal vor,
das fand ich auch sehr schade. Ich konnte mir zwar das Buch bildlich vorstellen, aber hab
das überhaupt nicht gern gemacht. Ich war froh als ich es durch hatte.
Es war einfach überhaupt nicht meine Geschichte.


Die Spannung war, für mich, überhaupt nicht vorhanden. 
Da wie schon öfters erwähnt, man einfach wusste wie sie enden wird.
Nicht mal halbwegs interessante Stellen waren für mich spannend.


Der Schreibstil war das einzige an dem Buch, an dem ich nichts auszusetzen habe.
Man konnte, wie immer bei Maggie Stiefvater, flüssig und leicht lesen. 
Sie benutzt Jugendsprache die aber zum Glück nicht wirklich Plump ist, sondern
ein wenig "Reifer", wenn man das so ausdrücken kann.


Also ich war leider überhaupt nicht überzeugt von dem Buch was ich sehr schade
finde, da ich Maggie Stiefvater doch sehr mag.
Also wer auf was leichtes mit nicht viel Sinn dahinter, und vor allem auf 
kitschige Liebesgeschichten steht,
dann lest, lest, lest dieses Buch !
Viel Spaß :-)



Bewertung :


Cover : 
Charaktere : 
Idee : 
Geschichte : 
Spannung : 
Schreibstil : 


Gesamtwertung :




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